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101 Auch Pflegebedürftige in den Pflegestufen I bis III, bei denen keine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz vorliegt erhalten einen zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsbetrag in Höhe von 104 Euro monatlich (1.296 Euro jährlich). Der zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsbetrag ist eine reine Sachleistung, d.h. sie wird nur von durch die Pflegekasse anerkannte Dienstleister erbracht und umfasst Leistungen der Tages- oder Nachtpflege, der Kurzzeitpflege, ambulanter Pflegedienste oder niedrigschwellige Betreuungsangebote. Zu den niedrigschwelligen Betreuungsangeboten zählen u.a. Betreuungsgruppen für demenziell Erkrankte, Helferinnenkreise zur stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger im häuslichen Bereich, Serviceangebote für haushaltsnahe Dienstleistungen, Tagesbetreuung in Kleingruppen oder Einzelbetreuung durch anerkannte Helfer. Wird der Betrag der zusätzlichen Betreuungs und Entlastungsleistung in einem Kalenderjahr nicht ausgeschöpft, kann der nicht verbrauchte Betrag in das darauffolgende Kalenderjahr übertragen werden.


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