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107 Folgende Verbesserungen treten 2016 in Kraft: • Besserer Zugang zu Reha-Maßnahmen für Pflegebedürftige. • Hospiz- und Palliativgesetz, Krankenhausstrukturgesetz und das Präventionsgesetz stärken die Versorgung Pflegbedürftiger. • Verbesserte ärztliche Versorung in Pflegeheimen. • Menschen, die nicht dauerhaft pflegebedürftig sind, erhalten nach einer Krankenhausbehandlung Anspruch auf Übergangspflege. • Pflegekassen werden verpflichtet, primärpräventive Leistungen zu erbringen. Folgende Veränderungen treten 2017 in Kraft: • Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. • Neues Begutachtungsverfahren (NBA), d.h. körperliche, geistige und psychische Einschränkungen werden gleichermaßen erfasst und in die Einstufung einbezogen. Mit der Begutachtung wird der Grad der Selbstständigkeit in sechs verschiedenen Bereichen gemessen und zu einer Gesamtbewertung zusammengeführt. • Anstelle der bekannten Pflegestufen wird der Pflegebedarf in fünf Pflegegraden gemessen. Wer bereits Leistungen der Pflegeversicherung erhält, wird automatisch in das neue System übergeleitet. Beratung zu den gesetzlichen Neuerungen erhalten Sie • bei den Pflegeberatern ihrer Pflegekasse • im Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen/ Landkreis Aurich Für das südliche Kreisgebiet: SPN Aurich Oldersumer Straße 65–73 26603 Aurich Tel.: 04941 16-5555 E-Mail: spn@landkreis-aurich.de Für das nördliche Kreisgebiet: SPN Norden Uffenstraße 1 26506 Norden Tel.: 04931 924-204 E-Mail: spn@landkreis-aurich.de Bundesministerium für Gesundheit: www.bmg.bund.de


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