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Im Alter aktiv bleiben 16 Die Besucher des Erzählcafés werden zu Zeugen der Geschichte. Sie erinnern sich und erzählen. Der Austausch untereinander fördert das Miteinander und es entwickeln sich anregende Gespräche. Viele der erzählten Geschichte(n) werden aufgeschrieben und später in Sonderausstellungen an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. So wird auch persönlich Erlebtes wertgeschätzt und bleibt für die regionale Geschichte bewahrt. In der Programmgestaltung werden Wünsche und Anregungen der Teilnehmer aufgegriffen und mit den Inhalten des Museums verbunden. Das Erzählcafé wird moderiert von der Sozialpädagogin Margret Fiebig-Drosten. Zu Beginn der Veranstaltung stellt sie ein Exponat vor. Sie erzählt eine eigene Erinnerung, liest etwas vor und eröffnet die Erzählrunde. Die Teilnehmer erinnern sich, zeigen Fotografien oder mitgebrachte Erinnerungsgegenstände. So wurden unter dem Titel „Möbel machen Leute?“ Einrichtungsgegenstände angeschaut, erinnerte sich eine Teilnehmerin an die erste eigene Wohnung, ein Teilnehmer an den Lesesessel, für den er einst gespart hatte. Deutlich wurde, dass Möbel mal Statussymbol, immer jedoch Ausdruck von Zeitgeschmack und Individualität waren. Fotos und eine alte Rechnung wurden zur Veranschaulichung der Erzählungen mitgebracht. Sind Sie neugierig geworden? – Dann holen Sie sich das aktuelle Jahresprogramm im Museum, fordern Sie es unter der Telefonnummer 04941 123600 an oder informieren Sie sie sich im Internet auf www.museum aurich.de!


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