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39 hierzu ist es wichtig, die eigene Koordination und Bewegungssicherheit zu trainieren. Hierzu gehört aber auch, mögliche Stolperfallen in der Wohnung zu entfernen und z.B. Treppen besser abzusichern. Auch übermäßige und unangemessene Arzneimittelverordnungen können die Sturzgefahr erhöhen. Außerdem sollten Sie ab und zu Ihre Hausapotheke überprüfen und abgelaufene Medikamente aussortieren. Krankenkassen Ihre Krankenkasse hält nicht nur im Krankheitsfall Leistungen für Sie bereit. Sie berät ebenso in Fragen der Gesundheitsvorsorge und der Rehabilitation. Darüber hinaus bieten die meisten Krankenkassen Informationen, Kurse und Seminare zu verschiedenen Themenbereichen an, wie gesunde Ernährung im Alter, Entspannung, Rückenschule, häusliche Pflege usw. Alterskrankheiten Die Medizin spricht bei der Behandlung von Alterskrankheiten von der „Geriatrie“ oder – wenn es sich um psychische Krankheiten handelt – von „Gerontopsychiatrie“. Es empfiehlt sich manchmal, spezielle Alterskrankheiten wie Schlaganfall, Durchblutungsstörungen an Herz, Hirn und Gliedmaßen, Parkinsonsche und Alzheimersche Erkrankung, rheumatische Beschwerden, Alterszucker, Verwirrtheitszustände, Altersdepressionen etc. stationär oder zumindest teilstationär behandeln zu lassen. Im Vordergrund der Behandlung steht dabei, dass die Erkrankten so weit es geht wieder selbstständig leben können.


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